Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt

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Josefine Müller
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Tel.: 0391 627-6437
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Impfungen werden in fast jeder Arztpraxis durchgeführt. Grundlage für Impfungen, die zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung erbracht werden, ist in Sachsen-Anhalt die Impfvereinbarung, die die KVSA mit allen Krankenkassen geschlossen hat.

Die Impfvereinbarung regelt auf Landesebene u.a. die Abrechnung von Impfleistungen. Diese Vereinbarung beinhaltet Schutzimpfungen, die nach der Schutzimpfungs-Richtlinie (SI-RL) des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) Pflichtleistungen der Krankenkassen sind. Die Grundlage der Richtlinie bilden die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO).
 

Aktuelles:
 

24.02.2021 Bestellung von Grippeimpfstoffen für die Saison 2021/2022
Hochdosis-Grippeimpfstoff Efluelda® erhält Zulassungserweiterung für Patienten ab ≥60 Jahren - Paul-Ehrlich-Institut (PEI) hat seinen Web-Eintrag angepasst
Aktualisierte Influenza-Impfempfehlung für Personen im Alter von ≥60 Jahren: BMG hat den G-BA-Beschluss zur Änderung der SI-RL nicht beanstandet
Informationsschreiben zur Grippeschutzimpfung 2021/2022 - Verordnungshinweise der Krankenkassen
Infoletter der KVSA zur Vorbestellung des Hochdosisimpfstoffes
 

24.02.2021 Informationen zum Pneumokokken-Impfstoff Pneumovax® 23
Mitteilung des Paul Ehrlich-Instituts (PEI) zu zusätzlichen Dosen Pneumovax® in chinesischer Aufmachung verfügbar
Mitteilungen der STIKO zum Impfen bei eingeschränkter Verfügbarkeit von Impfstoffen
 

Haemophilus Influenzae Typ b - Einzelimpfstoff nicht lieferbar
Informationen zur Verordnung des Haemophilus Influenzae Typ b - Einzelimpfstoffes zulasten der GKV
 

12.10.2020 Änderung der SI-RL - Umsetzung der STIKO - Empfehlung zur Grundimmunisierung mit dem 6-fach-Impfstoff im Säuglingsalter nach dem 2+1-Impfschema
PRO-Artikel der Ausgabe 11/2020 der KVSA
Wissenschaftliche Begründung im Epidemiologischen Bulletin 26/2020
 

10.07.2020 Änderung der SI-RL - Umsetzung der STIKO - Empfehlung der Pertussis-Impfung in der Schwangerschaft
PRO-Artikel der Ausgabe 8/2020 der KVSA
 

24.06.2020 Anpassung der sachsen-anhaltischen Impfvereinbarung nach Änderung der SI-RL - Umsetzung der STIKO - Empfehlungen zu beruflich bedingten Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen
PRO-Artikel der Ausgabe 7/2020 der KVSA
 

21.04.2020 Studie des Paul-Ehrlich-Instituts zum Herpes-Zoster-Impfstoff Shingrix® - Aufruf zur Teilnahme
Wegen zahlreicher Verdachtsmeldungen eines Herpes Zoster sowie von bullösen Hautreaktionen in genem zeitlichen Zusammenahng mit einer Shingrix®-Impfung hat das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine Beobachtungsstudie initiiert. In der Studie soll geklärt werden, ob es sich um eine Reaktivierung des Varizellea-Zoster-Virus (VZV) als potenzielle Nebenwirkung handelt. Die Kosten für Laboruntersuchungen und den Versand an das benannte Labor trägt das PEI. Der entstehende Aufwand für die Erstellung einer pseudonymisierten Dokumentation des klinischen Verlaufs wird ebenfalls vom Paul-Ehrlich-Institut entschädigt.
Hinweise des PEI zur Studie und Kontaktdaten
 

09.03.2020 Anpassung der sachsen-anhaltischen Impfvereinbarung (u.a.: beruflich indizierte Impfungen zulasten der GKV)
PRO-Artikel der Ausgabe 3/2020 der KVSA
 

01.03.2020 Masernschutzgesetz tritt in Kraft
PRO-Artikel der Ausgabe 2/2020 der KVSA
 

26.06.2019 Impfung mit dem Herpes Zoster-subunit-Totimpfstoff zulasten der GKV
Hinweise zur Herpes Zoster-Impfung als GKV-Leistung
 

26.06.2019 HPV-Impfstoffe sind ab sofort als Sprechstundenbedarf (SSB) zu verordnen
Hinweise zur Verordnung der HPV-Impfstoffe
 


Verordnung von Impfstoffen für präventive Schutzimpfungen zulasten der GKV

  • Die Verordnung der 1. Impfstoffdosis gegen Tollwut im Verletzungsfall erfolgt auf Namen des Patienten auf einem GKV-Rezept (Muster 16). Die zur Vervollständigung der Grundimmunisierung erforderlichen weiteren Impfdosen sind im Rahmen des Sprechstundenbedarfs zu verordnen.
  • Die Verordnung des nasalen attenuierten Influenza-Lebendimpfstoff (LAIV) erfolgt auf Namen des Patienten, wenn im medizinisch begründeten Einzelfall (z.B. Spritzenphobie, Gerinnungsstörungen) eine Impfung mit inaktivierten Influenza-Impfstoffen (IVV) nicht durchgeführt werden kann.
  • Die Verordnung aller anderen Impfstoffe, auch für beruflich indizierte Impfungen gemäß der SI-RL,erfolgt für alle Krankenkassen im Rahmen des Sprechstundenbedarfs.
  • Hinweise zur Verordnung von Immunglobulinen im Verletzungsfall (gemäß Sprechstundenbedarfsvereinbarung Sachsen-Anhalt:
       - Tollwut: auf Namen des Patienten auf einem GKV-Rezept (Muster 16)
       - Tetanus: im Rahmen des Sprechstundenbedarfs 

Die im Zusammenhang mit  Satzungsleistungen (§ 20i Abs. 2 SGB V) notwendigen Impfstoffe sind entsprechend den mit einzelnen Krankenkassen außerhalb dieser Impfstoffvereinbarung vereinbarten Regelungen zu verordnen. Die Verordnung dieser Impfstoffe im Rahmen des Sprechstundenbedarfs ist ausgeschlossen.


Links zu Regelungen und Hinweisen